Lizenzoptimierter Umstieg auf SAP S/4HANA

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SAP Umstieg lizenzoptimiert
SAP Lizenzen automatisiert managen

Dieser Beitrag ist auch in Englisch erhältlich.

Derzeit wirbt SAP im Kundenumfeld für die Teilnahme am Digital Access Adoption Program (DAAP). Dieses soll Unternehmen bis April 2020 dazu animieren, auf das neue Modell „Digital Access“ im Bereich der indirekten SAP-Nutzung umzusteigen oder dieses einzuführen. Obwohl Rabatte von bis zu 90% garantiert sind, nehmen SAP-Kunden das Angebot bislang nur zögerlich an. Ein Grund dafür ist sicher die ungenaue Datenlage, da der Verbrauch bei indirekter Nutzung nur geschätzt werden kann. Letztendlich kommt es vor allem darauf an, lizenzpflichtige Dokumente exakt zu ermitteln. Denn das ist die Grundlage, um Rabatte punktgenau strategisch nutzen zu können. Ein zusätzlicher Benefit: Wer am DAAP teilnimmt, muss im Jahr 2020 garantiert keine Back-Maintenance bezahlen.

Ein weiteres heiß diskutiertes Thema ist der Umstieg auf SAP S/4HANA. Diesbezüglich herrscht allerdings große Unsicherheit, ob ein Umstieg kostenneutral realisierbar ist und welche neuen Lizenztypen Unternehmen dann benötigen. Mit modernen Software-Tools zur automatischen Lizenzoptimierung können Unternehmen sämtliche Unsicherheiten hinsichtlich SAP-Lizenzen und -Migrationen beseitigen. Das sorgt für maximale Sicherheit bei Audits und kann unter Umständen sogar mehrere Millionen Euro an Kosten einsparen.

Identifikation und Optimierung von SAP User-Lizenzen

Der Umstieg auf SAP S/4HANA ist aktuell für jedes größere Unternehmen ein Thema. Doch niemand möchte beim „Neuanfang“ sinnlos Geld verschwenden. Denn allein der Umstieg ist teuer genug. Interessant ist allerdings, dass Unternehmen alle lizenzierten Produkte zurückgeben und für dieses Geld neu einkaufen können. Dadurch kann eine Überlizenzierung durch den Verkauf der überflüssigen, teuren Lizenzen gelöst werden. Die freiwerdenden finanziellen Mittel können Unternehmen dann wiederum direkt für benötigte SAP Produkte einsetzen.

Unter monetären Aspekten sollte die Optimierung der User-Lizenzen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Denn hier können Unternehmen durch mangelnde Transparenz hohe Geldsummen liegen lassen. Aus diesem Grund ist auch die Frage entscheidend, ob beim Umstieg auf SAP S/4HANA die neuen Lizenztypen richtig eingekauft werden. Grundsätzlich ist eine optimierte Lizenzlandschaft, egal ob mit oder ohne SAP S/4HANA, essentiell. Denn auch mit teuren, allerdings falsch verteilten Lizenzen muss man nicht zwingend „compliant“ sein. Schlimmstenfalls könnte es dennoch zu teuren Nachzahlungen kommen.

Compliance-gerechte SAP Lizenzlandschaften

Der ideale Lösungsansatz besteht darin, nicht nur kurz vor der Vermessung, sondern permanent eine Compliance-gerechte Lizenzlandschaft vorzuweisen. SAP führt zum Beispiel mit steigender Intensität unangemeldete Audits durch. Dadurch geraten Unternehmen stark unter Druck, da sie ausschließlich selbst in der Pflicht stehen, alle Nutzer mit der richtigen Lizenz auszustatten. Oftmals wird dies durch eine Überlizenzierung der Mitarbeiter gelöst, was unnötige Kosten verursacht. Mittels Softwareunterstützung können Lizenzlandschaften zuverlässig überprüft und Compliance-Verstöße ebenso wie Überlizenzierungen direkt beim Auftauchen beseitigt werden. So lässt sich die Compliance-gerechte Lizenzierung zu jedem Zeitpunkt sicherstellen.

Die Softwareeinführung ist schnell und einfach realisierbar:

  • Softwareinstallation mit einem Aufwand von ca. 2-3 Stunden
  • Einrichten von kundenspezifischen Anpassungen von ca. 2-3 Stunden
  • Einstellen von möglichen unternehmensspezifischen Sonderregeln
  • Überprüfen sämtlicher Optimierungsergebnisse auf Validität
  • Produktivschalten in den automatischen Regelbetrieb mit permanenter Rückschreibung der Optimierungsergebnisse in die angeschlossenen Systeme

Kliniken oft unterlizenziert

Die Lizenzthematik betrifft generell alle Branchen und Länder weltweit. Allerdings sind manche Branchen besonders anfällig für „unfriendly Audits“. So sind zum Beispiel Kliniken häufig unterlizenziert. Üblicherweise wird dort die Lizenz „i.s.h.med“ genutzt, allerdings in nahezu allen Fällen über den erlaubten Rahmen hinaus. Derart unerlaubte Nutzungen lassen sich aber auch in Kliniken ganz einfach mit dem richtigen Softwaretool ermitteln. Hierdurch können sich Kunden vor Nachzahlungen schützen, die oftmals im Millionenbereich liegen.

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