Matrix42: Flexibles Arbeiten in der Schweiz - Ideologie hinkt Technologie nach

Die technologischen Möglichkeiten sind da – der Wandel muss in den Köpfen passieren


Traditionelle Familienbilder bestimmen nach wie vor das Denken vieler Schweizerinnen und Schweizer. In der Realität aber sind 77 % der Mütter mit Kindern unter 15 Jahren erwerbstätig – die meisten mit geringem Teilzeitpensum. Flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen würden das tägliche Leben dieser Frauen bzw. dieser Familien deutlich erleichtern. Die technologischen Möglichkeiten dafür sind da. In vielen Unternehmen sind das Umdenken und die entsprechenden Entscheidungen aber noch ausstehend. Schweizer Frauen, die Mütter werden, geben in der Regel ihre Vollzeitstelle auf und wechseln in die Teilzeitbeschäftigung. Nur 13 % der erwerbstätigen Mütter mit Kindern unter 15 Jahren arbeiten Vollzeit. Das zeigt eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Nationalen Forschungsprogramms „Gleichstellung der Geschlechter“. Familie und Arbeit in der täglichen Praxis unter einen Hut zu bekommen, stellt für die Familien, vor allem für die Frauen, aber eine grosse Herausforderung dar. In erster Linie erleichtern können das tägliche Leben der Familien qualitativ gute formelle Betreuungsangebote und möglichst flexible und familienfreundliche Arbeitsbedingungen – das gaben Eltern an, die im Zuge der im Herbst 2013 veröffentlichten Studie „Familienergänzende Kinderbetreuung und Gleichstellung“ ausführlich befragt wurden. „Die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen ist Angelegenheit der Politik. Die Schaffung von flexiblen Arbeitsbedingungen aber obliegt den Schweizer Unternehmen. Rein technologisch steht dem mobilen, flexiblen Arbeiten heute nichts mehr im Wege. Es ist eine Frage des Kulturwandels. Dabei könnten Unternehmen mit entsprechenden Angeboten im harten Wettbewerb um Talente und Fachkräfte bei der Zielgruppe der Mütter und Väter maßgeblich punkten“, erklärt Michael Schmidt, COO bei Matrix42. WSL: Vorteil FlexibilitätAuch bei der WSL, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, geniessen die Mitarbeitenden Flexibilität bei der Wahl Ihres Arbeitsortes. Reto Buchli etwa, Leiter des IT Teams Birmensdorf bei der WSL und engagierter Vater, arbeitet Teilzeit an vier Tagen pro Woche und wählt seinen Arbeitsort selbst. „Ich leite ein zehnköpfiges Team. Daher ist es mir natürlich wichtig, regelmässig im Büro zu sein, um mich mit den Kollegen abstimmen zu können. Ich geniesse es aber auch, prinzipiell flexibel darüber entscheiden zu können, wo ich arbeite.“ Die Möglichkeit, zwischendurch von zuhause bzw. ausserhalb des Büros zu arbeiten gibt ihm grössere Flexibilität bei der Bewältigung und Vereinbarung von Beruf und Familie. Matrix42: Arbeitsplatz ist WorkspaceBei Matrix42 selbst wird das Prinzip des flexiblen Arbeitens ganz selbstverständlich gelebt. Hier ergänzen die mobilen Endgeräte der Mitarbeitenden den klassischen Arbeitsplatz und ermöglichen, dass ihre Arbeit ortsungebunden stattfinden kann. Mitarbeitende entscheiden selbst, wann und wo sie arbeiten. „Bei uns hat der Arbeitsplatz der Zukunft schon Einzug gehalten. Wir sprechen nicht mehr vom Arbeitsplatz, sondern von der Arbeitsumgebung, wir sprechen vom Workspace, statt vom Workplace“, so Schmidt. Ein Beispiel für die gelebte Flexibilität bei Matrix42 ist Nadia Bischof, Country Manager Switzerland und Mutter eines zwei Jahre alten Sohnes. Sie kann durch die organisatorischen und technologischen Möglichkeiten, die das Unternehmen bietet, selbst jene Vorteile der Matrix42 Produkte geniessen, über die sie ihre Kunden täglich informiert und auch aus der persönlichen Erfahrung heraus erläutert. „Matrix42 trifft mit seinen Lösungen schlichtweg einen Nerv der Zeit. Denn das Bedürfnis, Arbeit und Familie bestmöglich zu meistern, ist gross. Ich selbst kann mir als arbeitende Mutter die Arbeitsweise, welche wir bei Matrix42 praktizieren, nicht mehr weg denken. Außerdem freue ich mich mit jedem Kunden, wenn dessen Mitarbeitenden ebenfalls die Möglichkeiten geboten werden, die ich täglich nutze“, sagt Nadia Bischof.Anzahl der Home Office Worker steigtLaut Forrester ist die Zahl der Menschen, die zumindest teilweise zu Hause arbeiten, zwischen 2010 und 2012 um über 30 % gestiegen. Zudem möchten immer mehr Mitarbeiter private Laptops, Tablets und Smartphones auch am Arbeitsplatz verwenden. In jenen Unternehmen, die dieser Entwicklung mit entsprechenden Angeboten für die Mitarbeitenden Rechnung tragen, hat die IT einige Herausforderungen zu bewältigen. Damit Mitarbeiter unabhängig von Standort und genutztem Gerät effektiv arbeiten können, müssen im IT-Bereich drei Ziele verfolgt werden: Konsolidierung, Automatisierung und Self-Service. Schmidt: „Hat ein Unternehmen entschieden, seinen Mitarbeitenden produktives Arbeiten mit allen Geräten immer und überall zu ermöglichen, unterstützen wir mit unseren Produkten und unserer Erfahrung bei der Umsetzung.“