Diese 10 Digital Workspace Trends werden 2018 prägen

Digital Workspace Security, EU-DSGVO, Artificial Intelligence, Voice Control und Chatbots


Die Modernisierung der IT-Arbeitsplätze steht auch 2018 weiterhin ganz oben auf der Agenda der europäischen Unternehmen. Neue Technologien werden genutzt, um den Mitarbeitern bessere Arbeitsumgebungen zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Arbeitseffizienz und -Produktivität erhöht. Dazu kommen die Umsetzung rechtlicher Anforderungen, wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung, und die Automatisierung des Lizenzmanagements. Oliver Bendig, CEO von Matrix42, erläutert die 10 Digital Workspace Trends, die 2018 relevant werden.

 

Die Gestaltung ihrer Digital Workspaces beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen maßgeblich. Die Modernisierung der Arbeitsplätze ist zwar mittlerweile in vollem Gang, aber bei weitem noch nicht abgeschlossen. Zudem eröffnen neue Technologien laufend weitere Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung.

Digital Workspace Trend no 1: Automated Digital Workspace Security

Das größte Sicherheitsrisiko sind heute Angriffe von innen bzw. von Mitarbeiter-Arbeitsplätzen aus. Traditionelle Sicherheitsmechanismen wie Antiviren-Scanner und Firewalls sind nicht mehr ausreichend für die Absicherung der Endgeräte. Vor allem, weil heutzutage alle 12 Minuten eine neue Variation von Malware oder Ransomware auftaucht und traditionelle Virenscannern diese nicht mehr alle erkennen können. Für eine bessere Absicherung der digitalen Arbeitsplätze sind somit neue Konzepte wie z. B. „Post Infection Protection“ und „Endpoint Detection und Response“. Hierdurch werden Angriffe auf den Geräten gemäß Verhalten von Applikationen und Anwendern und nicht mehr über Mustererkennung verhindert. Wichtig ist hierbei, dass dies in Echtzeit und zum Zeitpunkt des Ausbruchs von Schadsoftware geschieht.

Digital Workspace Trend no 2: EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) - Privacy by Design

Die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung wird 2018 noch viele Unternehmen intensiv beschäftigen. Workspace Lösungen müssen“ by design“ sicherstellen, dass Anwender die Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten haben. So können sie ihr Recht auf Einsicht, Änderung und Löschung jederzeit ausüben.

Digital Workspace Trend no 3: Unified Endpoint Management

Die einheitliche Verwaltung von mobilen, traditionellen und hybriden Geräten bleibt auch 2018 auf der Agenda der IT-Abteilungen. Laut IDC arbeiten erst 45 % der Unternehmen an der Einführung von Unified Endpoint Management, das die Verwaltung der Arbeitsumgebung für Administratoren unabhängig von den benutzten Geräten macht.

Digital Workspace Trend no 4: Servicification of IT / Beyond-IT Service Management

Die Methoden, Prozesse, Standards und Lösungen des IT Servicemanagements halten Einzug in andere service- und kundenorientierte Fachabteilungen. Manuelle Geschäftsprozesse laufen automatisch ab. Eingesetzt werden Enterprise Service Management-Systeme in zunehmend vielen Personalabteilungen, im Lieferanten- und Fuhrparkmanagement, im Bereich Technische- und Außendienst-Services bis hin zu verschiedensten Shared-Services-Organisationen.

Digital Workspace Trend no 5: License Management for Cloud and Mobile First Era

Mobiles Arbeiten und die Cloud bringen neue Anforderungen ins Lizenzmanagement. Insbesondere Applikationen wie Microsoft Office 365 und Adobe Creative Cloud erzeugen Fragen, wie Mietlizenzen optimiert und wie die Lizenzanforderungen der dahinterliegenden Serversysteme erfüllt werden können.

Digital Workspace Trend no 6: Cloud based Workspace

Der Umzug der Arbeitsplätze in die Cloud hält ungebrochen an. Der Browser wird zum Betriebssystem. Die IT ist gefordert, diese cloudbasierten Arbeitsplätze sicher und komfortabel zur Verfügung zu stellen. Hierbei geht es vor allem um ein einfach nutzbares Identity Management und Single-Sign-On für Mitarbeiter.

Digital Workspace Trend no 7: Artificial Intelligence / Context Based Workspace Provisioning

Noch nie war es technologisch so einfach, Daten automatisiert zu sammeln und auf ihrer Basis eine bessere Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen. Die Systeme erkennen unter anderem wo, wann und mit welcher Internetbandbreite ein Mitarbeiter arbeitet. Sie  registrieren auch, welche Applikationen und damit auch welche Lizenzen er wie häufig nutzt. Die Analyse dieser Informationen können die IT-Abteilungen verwenden, um Verbesserungen umzusetzen. Der Nutzungskomfort der digitalen und Cloud-basierten Arbeitsplätze wird gleichzeitig auch erhöht.

Digital Workspace Trend no 8: Virtual Personal IT-Assistants / Voice Control

Der Einsatz virtueller sprachgesteuerter IT-Assistenten führt dazu, dass Mitarbeiter wieder stärker mit Ihrer IT sprechen. Allerdings vorrangig nicht mit den IT-Mitarbeitern selbst, sondern mit den Voice Assistants namens Alexa, Cortana oder OK Google. Die mit einem Problem angesprochene Maschine stellt im Idealfall die Lösung direkt bereit, z. B. indem sie eine Rekonfiguration der Geräte durchführt oder eine aktuellere Softwareversion installiert. Oder sie organisiert durch eine Integration mit dem Service Desk automatisch Hilfestellung durch die IT.

Digital Workspace Trend no 9: Workspace Chatbots / Zero Call Resolution

Je mehr Vertreter der Generation Z in das Berufsleben einsteigen, desto mehr verändert sich auch die Kommunikation. Speziell junge Mitarbeiter erwarten ganz selbstverständlich, Informationen unstrukturiert in ein Chatfenster eingeben und daraufhin eine Problemlösung angeboten zu bekommen. Im Idealfall wird das Problem direkt über einen Chatbot gelöst, ohne dass ein Anruf in der IT notwendig ist.

Digital Workspace Trend no 10: Predictive Workspace Analytics and Maintenance

Indem moderne Systeme Workspace-Daten automatisiert sammeln und auswerten, werden nicht nur Aktualisierungen und Reparaturen automatisiert angestoßen. IT-Verantwortliche profitieren darüber hinaus, wenn sie wiederkehrende Aufgaben oder langwierige Prozesse, etwa Rollouts, im Vorfeld simulieren können. Simulationen sparen Zeit und Kosten.