Dank API raus aus Silo-Strukturen?

von |

Silo-Strukturen mit der API meistern
Mit der API langjährig gewachsene Silostrukturen meistern

In Großunternehmen sowie dem gehobenen Mittelstand ist der Integrations- und Automatisierungsbedarf besonders hoch. Doch gerade dort besteht die IT-Landschaft oft aus vielzähligen Insellösungen und langjährig gewachsenen Silo-Strukturen. Eine Herausforderung, die mit den richtigen Tools wie beispielsweise der API aber gut zu meistern ist. Und die können darüber hinaus helfen, mit dem Fachkräftemangel in der IT umzugehen.


Konzerne sind in der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse weiter fortgeschritten als größere Traditionsunternehmen oder der gehobene Mittelstand. Doch woran liegt das? Ein Grund ist sicher, dass es schwieriger wird, gut ausgebildete IT-Fachkräfte zu rekrutieren. Bei kleineren Unternehmen ist daher Umdenken gefragt, wollen sie den Anschluss hier nicht komplett zu verlieren. Denn es gibt eine Vielzahl innovativer Anbieterlösungen, um relevante Digitalisierungsaufgaben auch mit kleinerem IT-Team voranzutreiben.


API zur Unterstützung der Integration

Wertvolle Unterstützung können beispielsweise APIs (Application Programming Interface) bieten: Sie helfen dabei, Insellösungen zu einem größeren Ganzen zu verbinden. Doch es sei davor gewarnt, die API als Allheilmittel zu betrachten – bevor Unternehmen sich für eine Lösung entscheiden, sollten sie sich mit einigen Punkten auseinandersetzen, um sicher zu gehen, dass die Anbindung eine API für sie ein sinnvoller Weg ist:

  • Es wird häufig suggeriert: „APIs sind cool, APIs benötigt jeder“. Doch ist das wirklich so? Bevor Unternehmen eine API anbinden oder für interne Lösungen erstellen, muss geklärt sein, ob dadurch wirklich sinnvolle Tasks automatisiert werden. Denn nur dann werden einerseits Kosten reduziert und andererseits den Mitarbeitern mehr Freiraum für neue Themen eingeräumt.
  • Es ist besser, proprietäre oder interne APIs zu vermeiden! Hersteller können diese jederzeit ohne Vorankündigung ändern, wodurch wahrscheinlich Kosten entstehen oder es sogar zu Produktionsstillständen kommen kann. Es sollte immer geprüft werden, ob es sich bei den verwendeten Schnittstellen um „Public“ APIs beziehungsweise Methoden handelt.
  • Die Anforderungen an eine API sind so vielzählig wie es Systeme und potenzielle Kunden im Unternehmen gibt. Deshalb muss man bei der Lösungsauswahl unbedingt darauf achten, dass Erweiterungen am Daten-Schema nahtlos in die API übergehen, ohne übermäßigen Aufwand zu generieren.
  • Nicht nur seit der Einführung der EU-DSGVO steht die Sicherheit im Umgang mit personenbezogenen Daten im Fokus. Die Verwaltung von Berechtigungen kann allerdings schnell unübersichtlich werden, da sie für APIs meist nicht direkt in der Applikation gepflegt werden. Umso wichtiger ist es, das Rechtekonzept nicht neu zu erfinden, sondern mit dem aus der Basisapplikation vorhandenen Mitteln zu arbeiten.
  • Die Einführung von APIs benötigt nicht nur ein technisches Change Management. Auch die Mitarbeiter müssen auf die Veränderungen vorbereitet sein. Durch den erhöhten Automatisierungsgrad kann es sonst zu einem Gefühl der Hilflosigkeit kommen.


Mit der API Fremdsysteme schnell anbinden

Mittels Public API binden auch wir bei Matrix42 Fremdsysteme schnell und einfach an die Lösungen Software Asset und Service Management an. Unabhängig vom Datenmodell lassen sich so neue Prozesse mit Business-Logiken modellieren. Durch Nutzung der RESTful Services können Objekte erstellt, angepasst oder sogar gelöscht werden. Eine kundenspezifische Erweiterung des Datenschemas ist jederzeit möglich und erfordert keinerlei Schnittstellenanpassungen durch den Hersteller.


In der Vergangenheit hat die starre Umsetzung seitens der Hersteller oftmals zu Problemen mit den Schnittstellen geführt. Der Generic Data Service bietet hingegen höchstmögliche Flexibilität. So erfolgt die Steuerung der Zugriffsrechte auf Basis der in der Anwendung definierten Rollen- und Rechte-Strukturen. Dies führt zu deutlich kürzeren Einführungszeiten in den Unternehmen bei gleichzeitig geringeren Kosten – und das kann helfen, die IT-Verantwortlichen zu entlasten.


Anwendungsbeispiel API – Ticketerstellung

Ein typisches Anwendungsbeispiel für die Public API ist die Ticketerstellung. Diese kann jederzeit über ein externes System erfolgen – und zwar ohne vorher das Self Service Portal aufzurufen oder E-Mails versenden zu müssen. Mittels Public API lässt sich also der gesamte Ticketlebenszyklus unter Berücksichtigung sämtlicher Business-Logiken vollumfänglich über die Geschäftsprozesslösungen Software Asset und Service Management unterstützen.

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.