Smart IT verhindert Stress

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Work-Life-Balance ist entscheidend für die Gesundheit

Dieser Beitrag ist auch in Englisch erhältlich.

Die meisten Krankheitstage wegen Burn-out entfielen mit 313,4 Arbeitsunfähigkeitstagen je 1.000 Mitglieder im Jahr 2018 auf Berufe im Dialogmarketing. Damit führt diese Berufsgruppe bereits zum wiederholten Male das Ranking der  Berufe mit hohem Burnout-Risiko an: Ihr Wert war beinahe dreimal so hoch wie der Durchschnitt unter AOK-Mitgliedern!


Ausserdem hat die Diagnosehäufigkeit drastisch zugenommen. Wurde im Jahr 2005 durchschnittlich ein Fall von Burnout je 1.000 Mitglieder diagnostiziert, waren es 2017 schließlich 5,5. Auf die Berufsgruppe Dialogmarketing folgen Vertrieb und Altenpflege an zweiter und dritter Stelle (Quelle: Statista 2019). Der DAK-Gesundheitsbericht 2018 meldet sogar, dass psychische Erkrankungen an zweiter Stelle lagen (16,7 %) und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Nach Angaben der AOK hat sich die Krankheitslast aufgrund von Burnout-Diagnosen in den letzten zehn Jahren mehr als vervierfacht. Die Zahlen zeigen schließlich: Hier muss gehandelt werden! Also wie kann moderne Arbeitsplatztechnologie dabei unterstützen?


Burnout ist heute auf allen Ebenen

In der Forschung wird Burnou mit hohen Belastungen bei der Arbeit und im Privatleben in Verbindung gebracht. Beispielsweise konnte ich im Umgang mit Kunden folgende Beobachtung machen: Früher waren vor allem Führungskräfte von Burnout betroffen. Dabei ist das Symptom mittlerweile auf allen Ebenen zu finden. Anfangs geht Burnout mit einer starken Unzufriedenheit des Mitarbeiters einher. Was gekoppelt mit der Angst, mit dem Vorgesetzten darüber zu sprechen, schließlich in einem Teufelskreis endet. Stattdessen wird gerne Rat bei Kollegen gesucht. Diese sind mitunter überfordert und können dann nur selten helfen. Führungskräfte hingegen erkennen Überforderung selten, tun sie als Faulheit ab oder wollen sie mit Mikromanagement-Maßnahmen in den Griff bekommen. So beginnt für alle Beteiligten der Strudel der Überlastung. Also, wie können Unternehmen das verhindern?  Hierzu ein paar sinnvolle Ansätze:


  • Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter – und hier vor allem Führungskräfte – für Themen wie Work-Life-Balance, Eustress (positiv) und Distress (negativ) sowie Burnout sensibilisieren und den Umgang damit schulen.

  • Eine transparente Arbeitsorganisation hilft, eigenständiges Arbeiten sowie Teamarbeit gleichermaßen zu fördern und Mikromanagement abzuschaffen.
  • Moderne, agile Arbeitsweisen und Prozesse unterstützen dabei, in Prioritäten zu denken sowie Aufgaben nach den Möglichkeiten des Einzelnen und des Teams zu lösen, statt Vorgaben abzuarbeiten. Hier kann die IT sehr gut eingesetzt werden.


Positive Employee Experience schaffen

Die Lösung für diese Herausforderungen kann folgerichtig nicht alleine Task Management Systeme sein. Hingegen fördern solche Tools in vielen Fällen Micromanagement, wenn sie nicht durch eine moderne Arbeitsphilosophie getragen werden. Aufgaben werden dann an einzelne delegiert, statt im Team getragen zu werden. So erhöht sich der Druck auf den Einzelnen kontinuierlich.
Besser ist es, wenn die Kollegen auf Tools zurückgreifen können, die ihnen beim selbständigen Lösen ihrer Aufgaben oder Herausforderungen helfen, jederzeit zur Verfügung stehen und eine positive „Employee Experience“ schaffen. Entsprechende Tools und Apps gibt es wie Sand am Meer und sie könnten leicht Abhilfe schaffen, ständen die notwendigen und berechtigten Lizenz- und Sicherheitsrichtlinien sowie Compliance-Anforderungen des Unternehmens dem nicht entgegen. Wichtig ist, dass Mitarbeiter – jederzeit und im Rahmen der betrieblichen Vorgaben – möglichst intuitive Tools und Apps verwenden und schnell die besten für eine bestimmte Aufgabe selektieren können.


Apps und Tools selektieren und runterladen sollte ein Kinderspiel sein

Und so wirkt sich das in der Praxis aus. Frustrierende Situationen wie die folgende kennt vermutlich jeder: Sie sind im Homeoffice, um 17:30 Uhr braucht der Chef dringend ein Bild mit Motiv „American Football“ für eine PowerPoint Präsentation. Sie haben kein passendes Bild zur Hand und finden auf die Schnelle keine kostenlos lizensierbare Alternative im Internet. Gleichzeitig müssen Sie aber pünktlich um 18.00 Uhr Ihr Kind aus der Kita abholen.


Genau für Situationen wie diese haben wir bei Matrix42 Workspace Management und den Matrix42 Service Catalog entwickelt. Matrix42 Workspace Management stellt ihnen alle Geräte, Applikationen, Daten, Identitäten und Services zentral bereit. Für unser Beispiel heißt das: Im Rahmen des zentralen Servicekatalogs kann die Mitarbeiterin im Self-Service-Verfahren sofort ein Abo für einen Stock Foto Service, sowie die vielleicht notwendige Bildbearbeitungssoftware bestellen. Der Service wird im Ausnahmeverfahren innerhalb von Sekunden bereitgestellt und die Bildbearbeitungssoftware umgehend auf allen relevanten Geräten installiert. All das ohne Kreditkarte und innerhalb der vorgegebenen Sicherheits- und Compliance-Richtlinien des Unternehmens. Damit kann die Mitarbeiterin ihrem Chef das passende Bild noch schnell in die Präsentation einzubauen, obwohl sie ihr Kind abholen muss. Danach ist sie für den Nachwuchs da. Alle Beteiligten sind zufrieden, sogar der Chef. Obwohl Dringlichkeit herrschte, wurde Eustress aufgebaut. Eine IT, die so funktioniert, kann somit Burnout verhindern und eine gute Work-Life-Balance unterstützen.


Wie weit ist Ihr Unternehmen denn in Sachen eines modernen, agilen Workspace Management? Hätten Sie auch gerne eine IT, die Ihre Work-Life Balance so unterstützt? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!

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