Lizenzmanagement wird endgültig zur Querschnittsfunktion

Lizenzmanagement


Heute ist es keine allzu große Herausforderung mehr, Anwendern die von ihnen benötigte Software virtuell bereit zu stellen. Deshalb gehen viele Unternehmen, die die Betriebs- und Verwaltungskosten ihrer IT optimieren möchten dazu über, Anwendungen oder ganze Desktops zu virtualisieren. Aber welche Auswirkungen hat dieser Ansatz auf die Lizenzierung der eingesetzten Software und wie kann die IT die Kontrolle über die Compliance behalten? Die Virtualisierung von Arbeitsplätzen hat ein signifikantes Momentum in Unternehmen erreicht. Virtualisierungs-Technologien sind inzwischen ausgereift und unterstützen nahezu jede Art von Endgerät. Die korrekte Lizenzierung der virtualisierten Software, ist allerdings nach wie vor eine große Herausforderung, die bei der Umsetzung eines Virtualisierungs-Projekts nicht außer Acht gelassen werden darf. Wie groß die Komplexität der Lizenzierungsfrage ist, hängt davon ab, welche Technologien zum Einsatz kommen und welche Regeln die Hersteller der jeweils bereitgestellten Software definiert haben. Fundiertes Know-how, funktionierende Prozesse und leistungsfähige Werkzeuge sind unerlässlich, um den rechtlichen Anforderungen der Hersteller gerecht zu werden.Viele Softwarehersteller zögern noch immer, ihre Lizenzmetriken auf Benutzer anstatt auf Hardware auszurichten. Windows und die meisten Anwendungen von Microsoft werden beispielsweise weiterhin nach physischen Geräten lizenziert und damit die Charakteristik einer auf Benutzer ausgerichteten Virtualisierung ignoriert. Da die standortunabhängige Nutzung einer Anwendung auf mehreren Geräten aber ein wesentlicher Vorteil einer Arbeitsplatz-Virtualisierung ist, liegt es auf der Hand, dass die Lizenzierungsfrage hier zum Spielverderber werden kann.